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Tipps & Tricks

Klimaanlagen

Ohne Klima geht nichts mehr. Rund 85 Prozent aller Mittelklasse-Autos und schon 60 Prozent der Kleinwagen laufen mit dem beliebten Extra vom Band.

Autohersteller und Zulieferer bejubeln den Trend, denn die Kunden zahlen bereitwillig hohe Aufpreise, wenn die Anlage nicht serienmäßig an Bord ist. Doch nun brauen sich Gewitterwolken am Horizont zusammen ... Die coolen Helfer haben einen entscheidenden Schönheitsfehler: Sie sind nicht ganz dicht – und zwar ausnahmslos. Das Kältemittel (meist vom Typ R 134a) verduftet im Laufe der Jahre klammheimlich aus dem Klimakreislauf. Folge: Schon im zweiten bis dritten Lebensjahr kann ein Drittel der Kühlflüssigkeit fehlen und die Aircondition spürbar an Leistung verlieren. Weil mit dem Kältemittel auch die Schmierung für Dichtungen und den Kompressor verloren geht, kollabiert sie bei fehlender Pflege nach spätestens fünf bis acht Jahren. „Fahrzeugklimaanlagen können bauartbedingt keine hermetisch geschlossenen Systeme sein“, heißt es in einem internen Papier des Zulieferers Waeco. „Ein gewisser schleichender Kältemittelverlust wird von der Autoindustrie akzeptiert.“

• Klima-Wartung alle zwei Jahre, bei Neuwagen erste Kontrolle nach drei, spätestens vier Jahren. Prinzipiell gilt: Klimaanlagen immer ganzjährig betreiben!

• Falls die Klimaanlage kaputt und die Vertragswerkstatt nicht für Reparaturen ausgerüstet ist, unbedingt Spezialisten aufsuchen, z.B. die Service-Vertretungen von Behr oder anderen klimaanlagen-Herstellern.

• Ältere Klimaanlagen (Baujahr vor 1992) einmal im Monat mindestens zehn Minuten laufen lassen, damit die Wellendichtung des Kompressors geschmiert und somit nicht undicht wird. Bei neueren Anlagen ist dies wegen der besseren Dichtung nicht unbedingt nötig. Zur Vermeidung übler Gerüche sollten aber auch neuere Anlagen nicht zu lange außer Betrieb sein.

• Vor allem bei sporadischem Klimabetrieb oder Kurzstreckenfahrten wird der Verdampfer nicht richtig abgespült und gereinigt. Bakterien und Pilze finden auf dem feuchten Verdampfer ideale Bedingungen vor und vermehren sich – es stinkt. Abhilfe: Anlage mindestens eine Stunde in Betrieb nehmen. Fünf Minuten vor Ende jeder Fahrt Klimaanlage ausschalten, damit der Verdampfer abtrocknet. Wenn das nicht hilft, Verdampfer in der Werkstatt reinigen und desinfizieren lassen.

• Bei Gebrauchtwagen mit Klimaanlage fragen, ob die Anlage lange außer Betrieb war. Falls ja, kann eine Inbetriebnahme das Aus bedeuten, da oft kein Kältemittel mehr in der Anlage ist. Die fehlende Schmierung ruiniert den Kompressor in kürzester Zeit. Der Ersatz des Kompressors kann mehrere 1000 Euro kosten.

Tipps & Tricks

Feinstaub und Dieselpartikelfilter (DPF)

Die Umweltzonen sind da:

Für besonders Feinstaub belastete Gebiete dürfen Städte und Gemeinden jetzt Fahrverbote aussprechen. Hier erfahren Sie, mit welcher Feinstaubplakette Sie Ihr Auto künftig kennzeichnen müssen, welche Nachrüstangebote wir für Sie bereithalten und weitere Informationen rund um das Thema Feinstaub.

Was ist Feinstaub?

Feinstaub ist nichts anderes als feiner Staub, also feste Partikel in der Atmosphäre die kleiner als 15 µm sind. Für die Emissionsreduktionsziele der europäischen Union erfolgt die Definition des Feinstaubs gemäß den im Jahre 1987 eingeführten National Air Quality Standard for Particulate Matter (kurz als PM-Standard bezeichnet) der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency). In der ersten Fassung der amerikanischen Richtlinie wurde der Standard PM10 definiert, für den seit Anfang 2005 auch in der EU ein Grenzwert einzuhalten ist. Im Gegensatz zu der üblicherweise genannten Definition stellt PM10 keine scharfe Aufteilung der Immissionen bei einem aerodynamischen Durchmesser von 10 Mikrometern (10 µm) dar; vielmehr wurde versucht, das Abscheideverhalten der oberen Atemwege nachzubilden: Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 1 µm werden vollständig einbezogen, bei größeren Partikeln wird ein gewisser Prozentsatz gewertet, der mit zunehmender Partikelgröße abnimmt und bei ca. 15 µm schließlich 0 % erreicht. Technisch gesehen entspricht dies der Anwendung einer Gewichtungsfunktion (in der Fachsprache Trennkurve bzw. Trennfunktion) auf die Immissionen (in der Praxis wird dies durch einen größenselektiven Einlass an den Messgeräten erreicht). Aus dem Verlauf dieser Gewichtungsfunktion leitet sich letztendlich auch die Bezeichnung PM10 ab, da bei ca. 10 µm genau die Hälfte der Partikel in die Gewichtung eingehen. Weiter Informationen zum Thema Feinstaub finden Sie bei Wikipedia ... (http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub)

Nachrüstungen an ihrem Fahrzeug die zum Bezug einer besseren Plakette berechtigen bitte unbedingt von der Zulassungsstelle in Ihrem Fahrzeugschein nachtragen lassen, da nur dann eine entsprechende Plakette ausgestellt werden kann. Auf Grund der ab dem 01.03.2007 in Kraft tretenden Plakettenverordnung werden für Benziner ohne Katalysator schwere Zeiten anbrechen. Auch PKW-Modelle, die nur über einen G-Kat aus Einbauten von 1985 bis etwa 1992 verfügen, sollten über eine Nachrüstung nachdenken. Ebenso alle Diesel mit der Schadstoff-Stufe Euro1 und schlechter. Leider wird es nicht für jedes Fahrzeugmodell einen Nachrüstsatz geben. Auch die Wirtschaftlichkeit bei bereits hohen Kilometerleistungen sollte geprüft werden. Der nachträgliche Einbau eines geregelten Katalysators kann sogar dazu führen, dass die beste, grüne Plakette erreicht wird, die der Schadstoffgruppe 4 entspricht. Allerdings muss dafür in der Regel ein finanzieller Aufwand für die Nachrüstung von 700 bis 900 Euro plus dem Einbau in Kauf genommen werden. Für die G-Kat-Modelle aus 1985 bis ca. 1990 mit dem Abgas-Standard „Euro 1“ können ebenfalls Nachrüstlösungen sinnvoll sein. Diese basieren meist auf Upgrade-Kats, Mini-Kats und Kaltlaufreglern. Der Anbieter der Nachrüstlösung sollte allerdings dem Käufer garantieren können, dass mit der Nachrüstung die EG-Abgasrichtlinie 91/441/EWG erfüllt wird und das Fahrzeug mindestens die Emissionsschlüsselnummer "14" im KFZ-Schein eingetragen erhält.

Steuerlich kann die Nachrüstung von Diesel-PKW mit einem Rußpartikelfilter interessant sein. Wer im Zeitraum von Anfang 2006 bis Ende 2009 sein Fahrzeug nachrüstet oder bereits nachgerüstet hat, dem winkt eine Steuerbefreiung (siehe fertige Gesetzentwurf) in Höhe von 330 Euro. Dies gilt aber nur für Diesel-PKW, die bis Ende 2006 zugelassen worden sind.

Der TÜV Nord wies jedoch kürzlich darauf hin, dass eine solche Nachrüstung wesentlich teurer werden kann als geplant. Falls das Auto älter als fünf Jahre ist oder die Kilometerleistung über 80.000 km liegt muß bei der 500 bis 700 Euro teuren Filternachrüstung auch der schon vorhandene Oxydations-Katalysatot ausgetauscht werden. Dies kostet dann weitere 300 Euro. Der Steuerbonus von 330 Euro je Nachrüstung bleibt aber immer gleich.

Tipps & Tricks

Ölstand alle 1000 Kilometer prüfen!

Regelmäßiges Ölstand prüfen geht schnell und verhindert Folgeschäden – Autohaus Durst zeigt wie's geht!

Zu wenig Öl, aber auch zu viel Öl ist nicht gut für den Motor Ihres Fahrzeugs und können ihm Schaden zufügen. Eine Folge von zu wenig Öl ist der so genannte „Kolbenfresser“, der bei Schmierstoffmangel am Koben entsteht – Kolben und Lauffläche des Zylinders werden dadurch fest miteinander verbunden und abrupt zum Stillstand gebracht – der Motor ist irreparabel kaputt. Auch zu viel Öl schadet dem Motor; der Öldruck wird erhöht und der Motor undicht. Regelmäßiges Ölstand prüfen, geht schnell und lohnt sich:

• Wagen auf ebenen Untergrund fahren und einige Minuten warten

• Meßstab herausziehen und mit einem fusselfreien Tuch die Spitze säubern

• Den Stab nun bis zum Anschlag in die Öl-Öffnung stecken – vorsichtig herausziehen

• Liegt der Ölstand zwischen der oberen und unteren Markierung, können Sie weiterfahren

• Ist er über der oberen Markierung müssen Sie Öl ablassen, unter der Markierung muss Öl nachgefüllt werden Welches Öl Ihr Motor benötigt finden Sie in der Bedienungsanleitung.

• Unsere Kfz-Fachleute helfen Ihnen rund ums Öl!